Wirkungsgrad von Photovoltaik-Anlagen

Wer sich für den Kauf einer Photovoltaik-Anlage entscheidet, der sollte grundsätzlich einige Dinge beachten. Die Leistung der Anlage steht dabei an vorderster Stelle, denn nur eine Anlage, die entsprechende Leistungen erbringen kann, wird auch wirtschaftlich arbeiten. Der so genannte Wirkungsgrad der Anlage spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Leistung der Solarzellen
Der Wirkungsgrad einer Photovoltaik-Anlage hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa von den Solarzellen. Solarmodule mit Solarzellen, die eine sehr hohe Leistung bringen können, sind in der Anschaffung kostenintensiver als einfachere Solarpaneele. Allerdings sorgen sie dann dafür, dass eine deutlich erhöhte Produktion von Strom durch die Photovoltaik-Anlage möglich wird.

Dachausrichtung
Weitere Faktoren finden sich in der Ausrichtung des Daches, auf dem nach wie vor die meisten der Photovoltaik-Anlagen installiert werden. Dieses sollte nach Süden zeigen. Eine leichte Abweichung gen Westen oder Osten kann bei entsprechend sinnvoll geplanten Photovoltaik-Anlagen aber ebenfalls noch recht hohe Wirkungsgrade erreichen.

Aufständerung
Weiterhin sollten die Solarmodule der Sonne entgegen aufgestellt werden. Eine Aufständerung empfiehlt sich insbesondere bei Flachdächern. Dabei sind Neigungen zwischen 26 und 32 Grad für unsere Breitengrade optimal. In den nördlichen Regionen sollten die Solarmodule etwas steiler, in den südlichen hingegen etwas flacher ausgerichtet werden, um den Wirkungsgrad entsprechend zu erhöhen.

Verschattungen verringern den Wirkungsgrad
Weiterhin sollte man auf gegebene Verschattungen achten. Diese können durch Bäume ebenso entstehen wie durch einen Schornstein. Verschattungen sorgen generell für eine negative Beeinflussung des Wirkungsgrads einer Photovoltaik-Anlage und sollten von daher nach Möglichkeit vermieden werden.

Verlust von Leistungsfähigkeit
Sie müssen ebenfalls mit einkalkulieren, dass Photovoltaik-Anlagen im Laufe der Jahre etwas von ihrer Leistungsfähigkeit verlieren. Dies können bis zu 10 Prozent sein, bei älteren Anlagen sind die Verluste des Wirkungsgrads sogar noch höher, weshalb dieser Verlust von vornherein in die Planung einer jeden Photovoltaik-Anlage berücksichtigt werden muss.

Sehr gute Leistungen werden heute erreicht, wenn man mehr als 1.000 Kilowattstunden Strom je Kilowatt Anlagenleistung erzielen kann. Diese Photovoltaik-Anlagen sind allerdings noch recht kostenintensiv, so dass nur wenige Menschen über eine solche Anlage verfügen.

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